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Versuch einer vollständigen methodischen Anleitung zum Guitare-spielen

Versuch einer vollständigen methodischen Anleitung zum Guitare-spielen

Vollständiger Faksimile-Nachdruck der Ausgabe von 1812 mit ausführlichem Kommentar. Theorieteil: Deutsch, Notenteil: Deutsch/Francais

Besetzung: Gitarre
Seitenanzahl: 188

Herausgeber: Hackl, Stefan
Kommentar: Hackl, Stefan
Komponist: Klinger, R
Komponist: Molitor, Simon
Komponist: Klingler, R.

Aus der Reihe: Diletto Musicale - Doblingers Reihe alter Musik

Artikelnummer
DM 1421
Hersteller
Doblinger Musikverlag
ISBN/ISMN
9783900695965
Verfübarkeit
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Produktbeschreibung
Doblinger Musikverlag
Versuch einer vollständigen methodischen Anleitung zum Guitare-spielen

Simon Molitors Versuch einer vollständigen methodischen Anleitung zum Guitare-spielen, 1812 in Wien gedruckt und nun erstmals in einer vollständigen Ausgabe zugänglich, ist wohl das wichtigste Dokument aus der ära der ersten Hochblüte des Gitarrenspiels. Wien war nicht nur die Stadt Beethovens und Schuberts - Wien war auch eine Metropole der Gitarre, in der Musiker aus allen Himmelrichtungen zusammenströmten und eine gitarristische Kultur entwickelten, die nur mit jener in Paris vergleichbar ist. Simon Molitor war einer ihrer Exponenten und zugleich ihr erster Chronist. Seine sehr umfangreiche und systematische Gitarrenschule dokumentiert im Textteil ausführlich die Evolution der sechssaitigen Gitarre in Wien bis zum Auftreten Mauro Giulianis und ist als Fundament für die österreichische Gitarrentraditon von großer Bedeutung.
Die Neuausgabe kann insofern als Sensation gewertet werden, als bislang weltweit nur ein einziges Exemplar des ersten Bandes der deutschsprachigen Ausgabe bekannt, der zweite Band überhaupt verschollen war und erst kürzlich vom Herausgeber wiederentdeckt wurde.

 

 

Rezensionen
Doblinger Musikverlag
Versuch einer vollständigen methodischen Anleitung zum Guitare-spielen

Wie es der Herausgeber dieser exquisiten Faksimile-Edition in seinem Vorwort betont, liegt den Gitarristen mit Simon Molitors „Versuch einer vollständigen methodischen Anleitung zum Guitarre-Spielen“ ein einzigartiges Dokument zur Entwicklungsgeschichte der Gitarristik im deutschsprachigen Raum vor. (…) Der 2. Band enthält sämtliche Beispiele zur vorangegangenen Theorie in einer unglaublichen Anzahl und Vielfalt, wie man sie für die Gitarre kaum für möglich halten möchte. Für alle nur denkbaren Tonarten sind Tonleitern oder Akkorde systematisch und „äußerst gewissenhaft“ aufgeführt.
(…) Es ist dem Innsbrucker Musikwissenschaftler und Gitarristen Stefan Hackl nicht hoch genug anzurechnen, dass er dieses historische, für die Erforschung der Gitarristik einzigartige Druckwerk zutage förderte und das Kompendium zusammen mit einem umfangreichen Begleittext zum Nachdruck freigegeben hat, 200 Jahre nach dessen Entstehung. Dem Verlag gebührt Achtung und Anerkennung, sich dieser publizistischen Herausforderung gestellt zu haben, was sich in einer hervorragend gestalteten, zweiteiligen Faksimile-Edition niederschlägt. Die fach- und sachkundige Einführung von Hackl ist auch in englischer Sprache eingefügt, was einen erweiterten Interessentenkreis ansprechen dürfte. Schließlich sei noch auf den gitarristisch-fachlichen Kommentar, was praktisch einer Analyse gleichkommt, zum Inhalt von Molitors Lehrwerk hingewiesen, der wesentlich zum Verständnis dieses historischen Dokuments beiträgt. Diese Neuausgabe gleicht einer Wiederentdeckung und kann jedem historisch wissbegierigen Gitarristen nur eindringlich empfohlen werden.
(Jürgen Libbert, KuLiMu Zeitschrift für Kunst, Literatur und Musik, 1/2010)

...Sehr lobenswert ist die Neuausgabe der Molitorschule. Dass von Dr. Hackl die vollständige Fassung gefunden wurde, ist eine Sensation. Es ist an der Zeit, den Gitarristen mitzuteilen, dass damit neben den Lehrwerken von Sor und Aguado ein drittes, aus meiner Sicht noch wichtigeres Werk erschienen ist: sehr großes Lob an den Doblinger-Verlag!
(Michael Sieberichs-Nau, Fachbereichsleiter Zupfinstrumente Vorarlberg)

(...) It's that handful of people who actively pursue even their wackiest of dreams that make the world such an inspiring place. So it is with this magnificent two-volume facsimile edition masterminded by Stefan Hackl, who proudly proclaims in his preface to have located copies of all the Viennese guitar methods printed during the 19th century (...) There's much to be learned from Hackl's endeavours. Of most immediate interest is his introductory text, which I'm relieved to report appears in both English and German. (...) The first volume is text only, impressively set out in an imposing Gothic typeface. The second is where the music appears, the bias being towards technical exercises, with occasional sequence of didactic compositions. (...) As a window on what guitarists were up to at the time, its value is beyond question.
A premium grade academic publication expertly presented!
Paul Fowles, CLASSICAL GUITAR MAGAZINE, Sept. 2010